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Das kritische Stadium des Fantum

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Tief durchatmen…!

Imran Khan in "Jaane Tu... Ya Jaane Na"Ich bin noch nicht einmal dazu gekommen, mir Karan Johars Blog endlich mal anzuschauen und darüber zu schreiben, was die Bollywood-Community vermutlich längst zu den Akten gelegt hat: Die Bestätigung der Kajol-SRK-Paarung in seinem nächsten Film! Ich kann hier nur auf vorübergehende Unzurechnungsfähigkeit plädieren und versprechen, dass ich mich dem Thema noch ausgiebig widmen werde. Das sollte man nämlich wirklich nicht so nebenbei abhandeln und zu mehr bin ich derzeit einfach nicht fähig.

Bollywoods Vetternwirtschaft hat mir nämlich einen Newcomer vor die Nase gesetzt, der mir komplett den Kopf verdreht hat: Imran Khan.

 

 Schuld ist UTV, die uns vor drei Tagen eine Telefonnummer gaben unter der man Aamir Khans Neffen erreichen könne (ignorieren wir mal die genauen Verwandtschaftsverhältnisse). Okay, das stimmt nicht ganz: Schon seit dem ersten Promo von „Jaane Tu… Ya Jaane Na" war ich mindestens neugierig. Unsere Erfahrungen mit Newcomern sind allgemein ziemlich gut. In der Regel sind das die lässigsten und dankbarsten Interviews, die man so führt. Trotzdem war dieses Gespräch irgendwie besonders. Nicht zuletzt, weil er gleich zu Beginn erst einmal den Spieß umdrehte und Julia mit Fragen zur zugegebenermaßen doch recht exotischen deutschen Bollywood-Szene löcherte. Nach Ausführungen über Bollywood-Parties mit Deutschen in Saris und Salwar Kameez gibt es das erste herzhafte (und erstaunte) Lachen und so langsam löst sich jede Skepsis, die ich mir vernünftigerweise erhalte, bevor ich einen Film gesehen habe, in Luft auf…

Imran Khan in "Qayamat Se Qayamat Tak"Der Junge gibt im Moment vermutlich am laufenden Band Interviews und wir mussten auch erst einmal für ein Radiointerview Platz machen, doch Imran scheint an der Promo-Routine noch reichlich Spaß zu haben und war voll und ganz bei der Sache. Er gab souverän genau die richtigen Antworten, war charmant und witzig. Absolutes Star-Potenzial. Jede Sekunde wirkte authentisch und kein bisschen gekünstelt.

Ich bin also neben Julia zu einem kichernden Teenager mutiert und hab sie immer wieder rabiat angepöbelt, wenn sie meiner Ansicht nach irgendetwas Peinliches gefragt hat. Doch sie konnte mein überdrehtes Selbst zum Glück ignorieren und hat uns ein paar klasse Antworten besorgt.

Inzwischen habe ich Imran auch als kleinen Jungen in "Qayamat Se Qayamat Tak" entdeckt, aber aus Respekt vor dem Künstler behalte ich die Schnappschüsse von seinem blanken Po als Kind in "Jo Jeeta Wohi Sinkandar" für mich. Naja, gut... eigentlich kann ich die DVD nicht finden... aber war er nicht knuffig?

Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Es passiert nur extrem selten, dass ich vor einem Film derart durchticke, aber jetzt bin ich an dem Punkt angelangt, wo eine Welt zusammenbrechen würde, sollte der Film nicht funktionieren. Immerhin bedeutet nicht jedes gute Marketing einen guten Film. Das habe ich in unseren zwei Jahren Ishq-Erfahrung schon gelernt. Mir bangt es jetzt schon vor dem nächsten Freitag, wenn die ersten Kritiken eintrudeln, obwohl ich sie mir auch nicht durchlesen will und dann schaue ich mir noch einmal einen Song an, der Verstand stellt sich aus und ich starre nur noch jämmerlich winselnd auf den Bildschirm, in der Hoffnung, dass „Jaane Tu" mich jetzt nicht hängen lässt. Seht ihr diesen Blick?! Wah! Bitte sagt mir, dass ich damit nicht alleine bin...

 

 

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