Drehbuchautorin Shibani Bathija, die in Zusammenarbeit mit Karan Johar "My Name is Khan" zur Schrift gebracht hat, betrachtet dieses Projekt als größte Herausforderung in ihrer bisherigen Karriere. Der Film, der die Traum-Protagonisten Shah Rukh Khan und Kajol Devgan beinhalten soll,
ist nach Angaben von Shibani Bathija ein hoch ambitioniertes. Im Interview mit India-Forums.com ließ sie weiterhin klarstellen, dass "My Name is Khan" eine Aufgabe darstellt, an die sowohl Karan, als auch sie selbst mit großer Überzeugung herantreten. Die erfolgreiche Drehbuchautorin, die sich in der Branche einen Namen gemacht hat, mit Filmen wie "Fanaa" oder "Kabhi Alvida Na Kehna", lobt die Zusammenarbeit mit Karan Johar in großen Tönen. Sie könne sich für diesen Film keinen geeigneteren Regisseur vorstellen, er sei hierfür "der Beste".
Die Dreharbeiten zu "My Name is Khan" sollen spätestens im Oktober diesen Jahres starten und zwar in den USA. Über den Inhalt des Drehbuchs wird in der Filmbranche und in der Fanszene der Hauptdarsteller heftig gemunkelt. Lange Zeit hielt die Spekulation Auftrieb, Shah Rukh würde einen Terroristen spielen, der einen Anschlag im Kontext des 11. Septembers plane. Andere Vermutungen gehen davon aus, King Khan spiele einen einfachen indischen Bürger, mit muslimischem Hintergrund, der nur aufgrund seines Namens bei der Einreise in die USA in Schwierigkeiten gerate, weil er von den Behörden fälschlicherweise für einen Terroristen gehalten werde. Echte Analogien aus der indischen Filmbranche, gibt es allemal. Denn schon Superstar Aamir Khan oder der südindische Kultschauspieler Kamal Hassan wurden bei der Einreise nach Kanada und USA in jüngster Vergangenheit in Schwierigkeiten verwickelt, da ihre Namen für die amerikanischen Behörden zu muslimisch klangen.
Ob der filmische Stoff echte politische Tiefe bekommt oder im eher für Karan Johar üblichen seichten, romantischen Gewässer der ewigen Liebe mündet, das wird die spannende Frage bleiben. Mit Shibani Bathija hat Karan Johar jedoch eine gute Wahl getroffen, wenn es um die schwierige Verknüpfung von politischen Wirrungen mit romantischen Erlebbarkeiten geht.
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