Eine Pressemitteilung von Sensasian Media erzürnt und erschüttert die Gemüter einiger Fans des großen Khans, der sich in Deutschland sicher zum ersten Mal einem Imageproblem stellen muß. Die Tragweite dieses Problems, erreicht nur langsam und mit einem gewissen Erstaunen die Showverantwortlichen in Indien. Nach Angaben von Red Chillies, sieht man die Notwendigkeit jedoch gegeben den Informationsfluß größer anzulegen und die Vorwürfe des deutschen Vertragspartners in professioneller Manier entgegenzuwirken. Hier besteht also tatsächlich Handlungsbedarf.
Sensasian Media erhebt gegenüber Red Chillies und Cineyug den Vorwurf der bewußten Täuschung, die darauf angelegt sein soll, dass durch die vertragliche Absicherung Gagenanteile der Künstler auch im Falle einer Absage gezahlt werden müssen, bzw. einbehalten werden. Das ist natürlich mehr als nur starker Tobak. Hier darf man sich jedoch die Frage stellen, ob dieses angeblich vorsätzliche Manöver aus Indien tatsächlich Prinzip hat oder doch nur eine angefärbte Seite der Medaille ist. Schließlich fanden bis dato unzählige Veranstaltungen der Temptation (Reloaded) Tour statt, sofern die Ausrichtungsorte nicht in Deutschland lagen. Die vor etwa drei Monaten in Rotterdam abgehaltene Reloaded Tour mit Shah Rukh Khan wurde vom örtlichen Veranstalter mit hohen Tönen gelobt, die Zusammenarbeit mit Red Chillies und Cineyug als Gut befunden. Die kurze Zeit später angesetzte Unforgettable Tour mit den Bachchans, auch in Rotterdam fiel am Ende nur aus, weil reservierte Karten von deutschen Fans in hoher Anzahl storniert wurden, um der später angekündigten zweiten Veranstaltung in Oberhausen beizuwohnen, die bekanntermaßen dann auch abgesagt wurde vom Veranstalter Sensasian Media.
Es ist schon ein leidvolles Vergnügen, dem sich deutsche Fans leider zu oft stellen müssen, um ihren Lieblingsstars aus Indien nahe zu sein. Shah Rukh rührt Menschen immer zu Tränen, möge er die Jetzigen in mehr Erkenntnis umwandeln.




