Ulrich Derks vom Excellent Business Center/ Frankfurt bestätigt, die Firma SensAsian Media Ltd. ist weiterhin im Westhafentower ansässig.
Unsere besorgten Leser, die sich von Gerüchten im Internet verunsichert sahen, können also in diesem Punkt beruhigt sein.
Über Excellent Business Center: Excellent Business Center bietet die Möglichkeit eines "virtuellen Büros" an, ohne dass direkt Büroräume angemietet werden. Die Rezeption ist also kein Angestellter von SA, sondern für viele Firmen zuständig. Möglicherweise liegt darin eine Fehlerquelle.
Rechtliche Informationen zur Temptation Reloaded-Absage:
Was sollte als Erstes getan werden?
An den Veranstalter folgende Dinge als Einschreiben mit Rückschein schicken:- Eine Kopie jeweils der gekauften Tickets,
- Ein Schreiben, in dem man erklärt, dass man Eigentümer der Tickets sei.- Im Schreiben eine Frist zum Bezahlen setzen. Die Frist sollte angemessen sein! Also nicht nur zwei oder drei Tage. SensAsian Media selbst sagt, dass die Rückabwicklung sich über Wochen hinziehen kann.
- Auch die nicht genutzten Bahn- oder Flugtickets (die man nicht mehr zurückgeben konnte) und sonstige Stornierungskosten, die eventuell angefallen sind, können in Rechnung gestellt werden. (SensAsian bleibt dann die Möglichkeit, da man der Gegenpartei die Schuld an der Absage gibt, selbst rechtliche Schritte einzuleiten gegen RC/Cineyug. Der Verlierer des Prozesses müsste dann diese Kosten übernehmen.).Dann für sich selbst noch vom Schreiben eine Kopie machen und die Rechnung des Einschreibens von der Post dazu heften.
Die Frist verstreicht ohne Reaktion?
Dann hat man zwei Möglichkeiten:
Entweder vor einem Zivilgericht klagen oder einen Mahnbescheid schicken.Für beides sollte man zunächst mit allen Unterlagen zu einem Anwalt gehen.Dieser kann dann alles Weitere in Angriff nehmen.
Wenn der Mahnbescheid nicht bezahlt wird, sollte man innerhalb von 6 Monaten nach Zustellung des Mahnbescheides daraus einen Vollstreckungstitel erwirken mit Hilfe des Anwalts.
Bei beiden Möglichkeiten erhält man am Ende einen sog. Titel.Damit kann man 30 Jahre lang versuchen, bei dieser Firma seine Forderung durch einen Gerichtsvollzieher einziehen zu lassen.
Problem:
Der Geschäftsführer der Limited haftet nicht mit seinem eigenen Vermögen. Nur das Vermögen der Limited steht zur Verfügung, also zB Konten, Mobiliar, Grundstücke. Wenn sich die Limited auflöst, zB wegen Insolvenz, ist nach dem Verfahren nichts mehr zu holen.
Es entstehen weitere Kosten (Anwalt, Gerichtsvollzieher), die zunächst immer der Fordernde tragen muss, ohne zu wissen, ob er jemals Geld sieht.Was ist mit einer Anzeige wegen Betruges?
Eine solche Anzeige nimmt jede Polizeidienststelle und jede Staatsanwaltschaft auf.
Dann muss ermittelt werden.
Voraussetzung für Betrug ist u.a. eine Absicht.Als Betrüger müsste man also von vornherein die Absicht gehabt haben, das Geld für die Tickets für sich zu nutzen. Man wollte dann nie die Konzerte stattfinden lassen.Auch hier gilt: Mit allen Unterlagen hingehen!
Problem: Das Geld bekommt man so nicht zurück.DIES IST KEINE RECHTSBERATUNG! Für eine ausführliche, verbindliche Rechtsberatung sollte jeder bitte zu einem Anwalt seines Vertrauens gehen. (V.i.S.P. Julia Wessel)




