Bollywood hat zwei neue Leading Ladies: Anushka Sharma und Asin plauderten mit uns über ihre ersten Erfahrungen in der Hindi-Filmindustrie. Das frische Gesicht, das Bollywoodfans in „Rab Ne Bana Di Jodi" an der Seite von Shah Rukh Khan begeisterte, gehört der 19jährigen Anushka. Keck – aber noch etwas nervös – erzählt sie, welchen von Shah Rukhs Alter Egos in dem Film sie selbst gewählt hätte, dass sie in Wirklichkeit doch ganz anders ist als ihre traditionsbewusste Filmrolle, Taani, und wie ein zweites „Ich" von Anushka Sharma aussehen würde. Asin auf der anderen Seite mag ein neues Gesicht im Hindi-Film sein, hat aber schon allerhand Erfahrungen in den anderssprachigen indischen Filmindustrien gesammelt. Nachdem sie in Malayalam, Telugu und Tamil – wo sie auch stets ihre Filme selbst in der entsprechenden Sprache synchronisiert – Erfolge abbuchen kann, freut sie sich mit „Ghajini" ihren Bollywood-Einstand zu feiern und outet sich als kleiner Aamir-Fan.
Dem starlastigen Familienstammbaum sei Dank, überzeugt uns der talentierte Schauspieler Abhay Deol regelmäßig in ungewöhnlichen, kleinen Filmen, dabei stellen wir fest: Er hat durchaus den nötigen Charme und Humor, um auch den Mainstream zu erobern. Allerdings scheitert es womöglich am Schamgefühl. So bittet er uns doch glatt, die Frisur in seinem Debütfilm „Socha Na Tha" zu ignorieren (wir haben schon deutlich Schlimmeres gesehen…) und weigert sich inzwischen strikt, die Lippen zur Musik zu bewegen. Wie er sich wohl um die vielen Songs in der modernen Devdas-Adaption „Dev D" schummelt? Seinen letzten Streifen „Oye Lucky! Lucky Oye!" zählt er übrigens zu seinen Besten. Auch Regisseur Dibakar Banerjee versteht es, uns den Film schmackhaft zu machen und meint, das indische Publikum wird oft für dümmer gehalten, als es ist.
Dann sprachen wir noch mit Aftab Shivdasani, der in „Kambakht Ishq" Akshay Kumars Bruder spielt und doch wieder etwas mehr in Richtung Comedy zu gehen scheint. Außerdem erzählte uns die Sängerin Tamisha über ihre ersten Versuche, Bollywood mit deutschem Pop zu mischen und im Film-Feature geht es um das herbeigesehnte große Crossover, das Indien auf dem internationalen Filmmarkt helfen könnte. Auch die Anschlagserie in Mumbai und das organisierte Verbrechen haben unsere Redakteure in dieser Ausgabe beschäftigt.
Wir wünschen allen Lesern viel Spaß mit der ersten ISHQ 2009! Das Magazin erscheint am 21. Januar.
ISHQ Testen: Hier!
ISHQ Bollywood Special testen: Hier!
Alle Artikel im Überblick:







