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Indien hat einen zweifachen Oscarpreisträger!

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dev_freida.jpg"Slumdog Millionär" konnte in diesem Jahr acht Oscars absahnen und gleich zwei davon gehen an den Bollywood-Komponisten A. R. Rahman. Nicht, dass er diese nötig hätte. Aber zwei an einem Abend kann man wohl auch kaum noch als Zufall bezeichnen.

Sicher stellt der gestrige Abend einen wunderbaren Erfolg auf internationaler Ebene dar. Wir sind natürlich ohnehin mehr als gespannt auf die Verfilmung von Vikas Swarups "Rupien Rupien", aber es bleibt auch spannend wie der Film insgesamt in unseren Breitengraden und natürlich bei uns Bollywoodiasten ankommt. Wird der Film zu viel "Bollywood-Masala" sein für die Kritiker? Und zu wenig für die Fans des indischen Kinos? Ist es wirklich so verkehrt, wenn in Filmen gesungen und getanzt wird oder ist es hier nun toll? Oder wäre es nicht überhaupt vielmehr kriminell, diese Kompositionen den Menschen vorzuenthalten? Und wie kann man denn bitte vergessen den Choreografen in den Credits zu erwähnen?!

War "Slumdog Millionär" nun der "Tiger & Dragon" den halb Indien seit geraumer Zeit beschwören will, oder muss es auf jeden Fall eine indische Produktion sein, die dann doch nur als "Bester fremdsprachiger Film" Chancen hat? Egal, wie man es nun nennt oder bewertet, einen zweifachen Oscarpreisträger in den eigenen Reihen zu haben macht zumindest etwas her. Wir werden schon noch merken, ob "Slumdog Millionär" nun ein kleines Türchen zum internationalen Markt geöffnet hat. Aber mit Sicherheit werden weitere Co-Produktionen kommen.

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