
Es mag nicht gleich jedem etwas sagen, doch tatsächlich gibt es sogar deutsche Meisterschaften im Carrom. Zugegeben, die Teilnehmerliste ist überschaubar, aber man muss sich ja nicht gleich mit den Besten den Landes messen. Zu Hause unter Freunden zockt es schließlich auch sehr gemütlich. Bisher scheint es aber kaum zu passieren, dass jemand über indische Filme auf das Spiel aufmerksam wird. Das ist schon leicht aus der miserablen Frauen-Quote zu schließen. Dabei weiß Bollywood das Spiel doch eigentlich sehr charmant in Szene zu setzen. Wer etwa Munnabhai M.B.B.S. gesehen hat, erinnert sich bestimmt an den netten Opa, der von dem Gangster-Trupp um Murli Sharma entführt wird und sie dann mit seinem Carrom-Spiel begeistert.
Die Grundregeln sind schnell erklärt: Man spielt seine Steine, indem man den „Striker" auf der eigenen Grundlinie platziert und sachte anschnippt. Natürlich versucht man wie beim Billard seine Steinchen schnellstmöglich in die Löcher an den Ecken des Tisches zu katapultieren. Wer einen versenkt, ist erneut dran, geht allerdings der Striker ins Loch, so muss ein Stein wieder heraus. Allerdings sollte man nicht vergessen, sich zwischendurch um die „Queen", den roten Spielstein, zu kümmern. Wer diese einlocht, muss noch einen weiteren Stein zur Bestätigung versenken, sonst kommt sie wieder raus und solange die Queen im Spiel ist, muss man sich hüten, den letzten Stein rein zu machen. Carrom kann man auch im Doppel spielen, dann sitzen sich die Partner am Spiel-Tisch gegenüber.
Im Moment ist außerdem auch ein Bollywood-Film mit dem Titel „Striker" über einen besonders talentierten Carrom-Spieler aus den Slums von Mumbai in der Mache. Regie führt Chandan Arora, der schon mit dem süßen „Main Madhuri Dixit Banna Chahti Hoon" seine Fähigkeiten demonstrieren konnte, und die Hauptrolle übernimmt wohl Siddharth. Das wäre gerade mal der zweite Hindi-Film für den beliebten Star aus Südindien, der nach „Rang De Basanti" nicht gerade wenig Angebote bekommen haben dürfte und nebenbei auch tatsächlich Carrom spielen kann. „Striker" soll die Subkultur der Slums beleuchten und spielt in den 80er Jahren. Die Hauptfigur wird es als einzige schaffen, in dem Umfeld sauber und ehrlich zu bleiben.

Anika
said:
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... So eine kleine Carrom-Runde ist echt was Nettes. Mal hier geschnippt, mal da geschnippt und dabei kann man auch wunderbar über Gott und die Welt plaudern. |
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mojo
said:
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... ich hab selber vor Jahren (mindst. 10 her) schon Carrom in Deutschland gespielt. Ist ein sehr schönes Spiel, vorallem weil das Spielbrett nicht viel Platz wegnimmt trotz seiner Größe. Man kann es aufhängen, wo hinterstellen, drunterschieben es ist unauffällig kann aber auch dekorativ an der Wand hängen |
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Shanti
said:
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... Finde hier sollten mehr Carrom-Vereine gegründet werden. Ist ein schönes Spiel, sehr unterhaltsam und macht süchtig |
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Mal hier geschnippt, mal da geschnippt und dabei kann man auch wunderbar über Gott und die Welt plaudern.



