
Lange bevor die Schweiz zum trendigen Drehort für indische Filmsequenzen wurde, war eine landschaftlich ähnlich geprägte Region im norden Indiens über viele Jahrzehnte filmischer Pflichtbestandteil diverser Bollywood-Erzeugnisse. Kaschmir, die schöne und doch so geschundene Braut Indiens, versucht sich langsam von den Wirren eines viel zu lange andauernden Konflikts, der auch seine mit Gewalt angereicherten Strömungen inne hatte und immer noch hat, so gut es geht zu erholen. Obwohl die Region Kaschmir, die in einen pakistanischen und auch indischen Teil gespalten ist, auch weiterhin im Spannungsfeld vieler ungelöster Probleme zwischen den beiden Staaten steckt, versucht nun die dort lebende Bevölkerung eine gewisse Lebensnormalität herbeizuführen.
Das Bekenntnis vieler Filmemacher aus Bollywood sich wieder vermehrt in Kaschmir hinzutrauen und die visuelle Schönheit dieser Region auch zum schmückenden Hintergrund von Leinwanderlebnissen werden zu lassen, macht Hoffnung, das diese Normalität wieder einkehren möge. Bis in das Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein war Kaschmir stark touristisch geprägt. Dies endete abrupt mit dem Auflammen der gewaltsamen Separatistenbewegungen. In diese Zeit fällt auch der Abzug vieler Filmemacher aus Mumbai hinein, die Kaschmir lange als Drehkulisse für Liebesschnulzen nutzten. Um dieses Leck zu stopfen, trieb es Regisseure immer häufiger in die Schweiz, die unverhofft zum indischen Markenzeichen für landschaftliche Schönheit und Romantik wurde. Die Schweiz steht heute auf der Wunschliste vieler junger, indischer Hochzeitspaare ganz oben, wenn man sich denn zum bevorzugten Reiseziel entscheiden darf. Die Schweizer erkannten diesen neuen sich anbahnenden Geschäftszweig schnell und schufen ganze touristische Strukturen speziell für Inder. Auch Filmproduzenten aus dem indischen Subkontinent müssen nicht lange nach professionellen Geschäftskontakten suchen, wenn sie in der Schweiz tätig werden wollen.
Nun darf Kaschmir wieder ein Stück vom Kuchen zurückerobern, so die Hoffnung der dort lebenden Bevölkerung. Denn auch schon die so berühmte kashmirische Safran-Anbaukultur ist von Schweizern pfiffig abgekupfert worden und gedeiht nun mehr oder minder prächtig in so manchen Kantonen des Alpenstaats. Die Zeichen stehen gut. Regisseur Vishal Bharadwaj drehte vor Kurzem "Saat Khoon Maaf" ab , ein Film mit Bollywood Größen wie Priyanka Chopra und Irfan Khan, die sich auch selbst bewusst zu Kaschmir als Drehort bekennen. Möge es so weitergehen, Kaschmir hat nach all dem Leid eine friedvolle und bessere Zukunft verdient.

georg
said:
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... Hallo zusammen, es ist wirklich traumhaft schön in Kaschmir. Gruß Georg www.ayurveda-gesundheit.com |
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fundi
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... Ja, in der Tat eine der schönsten und ursprünglichsten Gegenden der Welt, aus der auch heute noch ein nicht unwesentlicher Anteil der so begehrten Kaschmirwolle kommt. Wenn man solche Teile erstehen möchte, empfiehlt sich der Shop www.kaschmir.net . Viel Spass beim Stöbern! |
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Birgit
said:
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... Ich hoffe sehr, dass ich irgendwann Kashmir mal bereisen kann. Nach Bildern zu urteilen, eine wunderschöne Gegend. |
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Andi
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... Meine beiden Kashmir Filme sind bis jetzt "Mission Kaschmir", bei denen viele Teile gar nicht in Kashmir gedreht wurden, wie mir gesagt wurde und "Kashmir Ki Kal". Eine schöne Landschaft, muß man sagen.. |
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