A. R. Rahman ist wieder da! Und er hat uns einen abwechlungsreichen und eindrucksvollen Soundtrack für Mani Ratnams "Raavan", eine angeblich moderne Version des Ramayana, mitgebracht. Nach langem Hin und Her und vielen Gerüchten und falschen Informationen im Internet, war am 24. April die offizielle Premiere des Soundtracks, zu der Aish und Abhi höchstpersönlich erschienen. Mit sechs Songs bestückt kommt Raavan daher und überwältigt den Zuhörer mit geballter Ladung perfekt komponierter Musik. Die Texte (Gulzar) und die Musik harmonieren, auch mit den Sängern. Mit im Boot sind alte Bekannte wie Sukhwinder Singh, Javed Ali oder Ila Arun. Aber auch eine Menge an neuer Künstler, die allesamt überzeugen können.
Der Soundtrack zu Raavan ist, genau wie der Film verspricht, rasant, düster aber majestätisch. Besonders erwähnenswert ist, dass Rahman, wohl als einziger Komponist, es versteht, die verschiedenen Musikstile Indiens in seiner Musik zu vereinen - von Folklore bis indischen Rock.
Die Tracks Beera, Ranjha Ranjha und Bhene De gehören zu meinen persönlichen Favoriten.Die obligatorische Ballade ist Khilli Re, sanft und schön, in meinen Augen aber das schwächste Stück des Albums. Sehr viel südindischen und orientalischen (aufgrund der Instrumente) Flair bietet Kata Kata. Angeblich soll es zu dem teuersten Song im Film gehören - choreografiert mit über 1000 Tänzern. Wir warten gespannt auf den Filmrelease.
Den Trailer könnt Ihr Euch hier anschauen: Raavan - The Film




